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News
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14. Rang unter 38 Weltklasse-Ringerinnen an der Weltmeisterschaft in Baku/AZE |
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Nach einer langen und intensiven Vorbereitung fand am Wochenende vom 22./23. September die Weltmeisterschaft statt. Es ging darum die bestmögliche Leistung abzurufen, um sich frühzeitig ein Olympiaticket zu lösen. Dafür gefordert wurde eine Rangierung unter den ersten acht. Wie unten bereits erwähnt, drehte sich die letzte Woche vor der WM alles nur noch um mein linkes Knie. Noch bis Diestag Abend lag ich im Spital und wusste nicht, ob ich überhaupt reisen konnte. Mit einem gewissen Risiko entschied ich mich dann am Mittwoch doch nach Baku zu reisen, denn nicht umsonst habe ich so viel Vorbereitungszeit für diesem Grossanlass investiert. Ich wollte kämpfen! Auf der langen Reise über Istanbul nach Baku schwoll das Knie wieder sehr stark an, was meinen Start erheblich in Frage stellte. Vor Ort aber sorgte sich das deutsche medizinische Team so gut um mich (Herzlichen Dank an Fritz und Klaus!) dass wir es hinbekamen, mein Knie exakt auf Samstag Morgen einsatzfähig zu machen. Bis dahin wurde ich gezwungen mein Knie hochzulagern und Ruhe zu bewahren. Am Samstag Morgen startete ich dann, trotz des Handicaps, aber mit viel Zuversicht in den Wettkampf. Die Angst war zu spüren und liess mich nicht frei ringen, dennoch konnte ich die starke Ringerin aus Lettland nach einem durchzogenen Kampf mit meiner Spezialtechnik schultern. Im Folgekampf traf ich auf die weissrussische Ringerin "in aserbaidschanischen Diensten". Meine Beweglichkeit war eingeschränkt und ich fand kein Mittel meine Schmerzen zu vergessen, war sehr unkonzentriert und gab den Kampf schnell und deutlich aus der Hand. Leider verlor die Aserbaidschanerin ihren nächsten Kampf, was für mich das Aus bedeutete. Die Aserbaidschanerin ihrerseits qualifizierte sich jedoch mit ihrem Sieg gegen mich direkt für die Olympischen Spiele, was die Sache für mich natürlich sehr ärgerlich und enttäuschend macht. Ich könnte mir den Kopf darüber zerbrechen...
Schlussendlich klassierte ich mich unter den 38 Ringerinnen in meiner Gewichtsklasse auf dem guten 14. Rang und belegte somit auch gleichzeitig das beste Resultat aus Schweizer Sicht. Ich denke, wenn man die ganzen Umstände betrachtet, kann ich mit dieser Leistung mehr als zufrieden sein. Nun heisst es "Kopf hoch", denn es folgen 2008 noch drei weitere Chancen ein Olympia-Ticket zu lösen..
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an das deutsche medizinische Team!
..weitere Bilder der WM in der Bildergallery/Sport 2007/WM-Baku |
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Infekt im Knie gefährdet WM-Teilnahme |
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Nach langer und intensiver Vorbereitung auf das wichtigste Ereignis des Jahres, steht meine WM-Teilnahme aufgrund eines akuten bakteriellen Infekts im Knie nun in Frage. Zur Zeit bin ich noch im Spital, werde aber morgen trotzdem die Reise mit meinem Team nach Baku an die WM antreten. Ob ich am Samstag starten kann, ist noch unklar. Drückt mir alle Daumen bitte..
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Nur noch 18 Tage bis zur WM..
Nach zehn harten Trainingstagen in der Ukraine und einem kleinen Zwischenstopp in der Schweiz, sind wir bereits wieder auf dem Weg nach Österreich ins nächste und letzte Vorbereitungstrainingslager. Die Trainingstage in der Ukraine waren unter den ungewöhnlich heissen Wetterbedingungen extrem hart. So trainierten wir, in der nicht isolierten Halle, zeitweise bei guten 40 Grad. Dies brachte uns schon gewaltig an unsere Grenzen. Mit Nationen wie der Ukraine, Russland, Schweden, Frankreich, Griechenland und Österreich versammelte sich bald die gesamte Europäische Spitze im Frauenringen in diesem Trainingslager, was uns natürlich ideale Trainingsbedingungen und eine grosse Anzahl an Trainingspartnern verschaffte. Nebst einigen negativen Punkten diese Aufenthaltes in der Ukraine betreffend Unterkunft, Verpflegung oder Preise, konnten wir in diesem Trainingslager sicher sehr viel profitieren. Nun stehen die letzten zwei harten Wochen auf dem Programm, in denen wir uns nochmals vollgas mit dem österreichischen und dem amerikanischen Team vorbereiten werden. Denn schon bald ist es soweit.. |
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Warschau/POL - Alushta/UKR - Götzis/AUT - Baku/AZE..
Dies sind meine bevorstehenden Destinationen innerhalb der nächsten sechs Wochen. Nach einer harten und sehr intensiven Trainingsphase hier in der Schweiz mit unserem Trainer Christoph Feyer und all den, sich in den Ferien zur Verfügung gestellten Trainingspartner, geht es nun top vorbereitet ins Ausland. Zuerst werden wir beim Polen Open in Warschau das letzte Mal vor der Weltmeisterschaft wettkampfmässig auf die Matte gehen. Danach geht es ziemlich direkt für zehn Tage ins internationale Trainingslager auf die Kriminsel in der Ukraine, um uns die letzte Wettampfhärte zu holen. Nach einem kurzen Zwischenstop in der Schweiz werden wir uns in den letzten beiden Vorbereitungswochen vor der WM im Leistungszentrum Götzis mit dem österreichischen und dem amerikanischen Team aufhalten. Am 19. September machen wir uns dann auf den Weg an die Weltmeisterschaft nach Baku. Mein Einsatz wird am Samstag, den 22. September sein. Es stehen uns also noch sechs harte und trainingsreiche Wochen bevor.. |
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Lady's Open Götzis/AUT + anschliessendes internationales Trainingscamp 10.-15. Juni 2007 |

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Vergangenes Wochenende fand in Götzis/AUT das traditionelle Ladys Open statt. Das hochklassig besetzte FILA-Turnier war auch in diesem Jahr nochmals um einiges besser besetzt als noch im Vorjahr, so fanden ganze 150 Teilnehmerinnen aus 19 Nationen den Weg nach Götzis. Zum ersten Mal war auch das chinesische Team dabei, welche mit ihren Weltklasseathletinnen das Turnier-Niveau nochmals beträchtlich anhoben.
Für mich persönlich begann das Turnier sehr gut und so konnte ich meinen ersten Kampf gegen eine Ungarin souverän gewinnen. Im zweiten Kampf traf ich auf die Favoritin aus China. Ich konnte den Kampf im Stand offen gestalten, vergab dann aber in der Bodenlage zu viele Punkte, was zu einer Punkteniederlage führte. Da sich die Chinesin im Folgekampf durch einen Wurf schwer verletzte, war für mich die Hoffnungsrunde gelaufen. Ich platzierte mich damit auf Rang 10 von 23 Teilnehmerinnen.
Nach dem Turnier blieben wir gleich in Götzis um am internationales Trainingscamp teilzunehmen. Mit ganzen 80 Ringerinnen aus Canada, Frankreich, Östrerreich, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Venezuela, Italien und der Schweiz war das Trainingslager ebenfalls hochklassig besetzt und so hatten wir eine ungeheure Auswahl und Vielseitigkeit an verschiedenen Trainingspartnerinnen, was wirklich genial war.
Resultate des Schweizer Teams:
Kadettinen:
-43kg Wisler Marina 1. Rang (6)
-46kg Rieser Nathalie 5. Rang (11)
-49kg Rieser Melanie 10. Rang (12)
-49kg Wittenwiler Tamara 5. Rang (12)
-60kg Wittenwiler Fabienne 1. Rang (8)
Aktive:
-51kg Willi Cornelia 7. Rang (9)
-55kg Tokar Nadine 10. Rang (23)
-55kg Misteli Clivia 18. Rang (23)
-63kg Stingelin Karin 9.Rang (16)
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Grand-Prix der Bundesrepublik Deutschland 25-27. Mai 2007 |
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Der Grand Prix im Frauenringen scheint zum größten und stärksten Turnier in Europa heranzureifen. 330 Teilnehmerinnen fanden in diesem Jahr den Weg nach Dormagen zum diesjährigen Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland. Damit konnte die Teilnehmerzahl des letzten Jahres mit weiteren 30 Sportlerinnen übertroffen werden. In sportlicher Hinsicht waren die Kämpfe bei den Frauen ausgesprochen hochklassig besetzt. Im Zuge der Werbung der Olympischen Spiele in Peking waren diesmal auch eine Delegation aus China dabei, welche mit ihren Spitzensportlerinnen durchaus überzeugen konnten.
Auch die Schweizer Delegation war mit 10 Ringerinnen am Start. Das Freuanteam zeigte im enorm starken Starterfeld eine sehr gute Leistung.
Auch ich persönlich bin mit dem Wettkampfverlauf sehr zufrieden, war doch eine deutliche Leistungssteigerung sichtbar. Nach den letzten drei harten Trainingswochen in Magglingen und eher wenig Mattentraining, war ich etwas unsicher, inwiefern ich meine Leistung werde abrufen können. Mit 20 Teilnehmerinnen war meine Gewichtsklasse hochklassig besetzt. Meinen ersten Kampf meisterte ich gegen die Spanierin Rodriguez souverän und gewann mit einer sehr aktiven Kampfweise die beiden Runden mit 4:1 und 7:0. Im zweiten Kampf traf ich auf Montero Minerva aus Spanien, die dritte der letztjährigen Weltmeisterschaften. Gegenseitiger Respekt ergab einen sehr verhaltenen aber ausgeglichenen Kampf, welcher im ersten Drittel mit 0:0 endete. Der Zwiegriff sollte dann über den Rundengewinn entscheiden, welcher leider zu Gunsten der Spanierin ausfiel, da mir das Zwiegriffslos nicht zugesprochen wurde. Das zweite Drittel verlief ähnlich, bis auf einen kleinen Fehler meinerseits, welcher meiner Gegnerin den ersten Punkt einbrachte. In den letzten Sekunden des Kampfteiles musste ich dann noch etwas riskieren und wurde bei einem Zweibeinangriff gekontert, was zum Endergebnis von 2:0 führte..
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