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Herzlich Willkommen auf meiner offiziellen Homepage. Auf dieser Seite möchte ich Euch einen kleinen Einblick in mein Leben - dem Ringen - verschaffen. Ich wünsche Euch viel Spass beim surfen auf meiner neu gestalteten Seite und würde mich freuen, Sie bald wieder hier begrüssen zu dürfen.

Eure Nadine
 

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News
Mittwoch, 28.01.2009 - Isokinetik-Test in Magglingen.. 40% mehr Beinkraft!!
Heute stand ein wichtiger Tag für mich auf dem Programm. Nach der abgeschlossenen langen Kraftaufbauphase, in der die Priorität auf die Beine gelegt wurde, wurde nun heute in Magglingen beim Isokinetik-Test meine Beinkraft getestet. Ich war sehr gespannt darauf, was das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zeigen würde. Ich gab mein Bestes beim Test und wurde vom Ergebnis nicht enttäuscht. So wurde eine Steigerung von 40% in der Streckerkraft festgestellt! Was für ein Resultat! Noch sind die stärker gewordenen Beine keine Garantie für gute Kämpfe, aber dieses Wissen gibt mir nun ein grosses Selbstvertrauen und ist ein schönes Zeichen dafür, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Wochen gelohnt hat!

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Montag, 26.01.2009 - Kaderzusammenzug in Willisau/SUI
Image Am Wochenende vom 23.-25. Januar fand in Willisau/SUI der alljährliche Kaderzusammenzug statt. Bei diesem Lehrgang wurden alles voran die Neuigkeiten des Verbandes bekannt gegeben und über das bevorstehende Programm informiert. Auch beim Frauenteam gab es eine entscheidende Veränderung. So haben wir nach Jürg Lippuner nun mit Georges Karamanliev einen neuen, erfahrenen Nationaltrainer. Da dieser bisher nur das Männer-Greco Team leitete, wird es bestimmt noch eine Weile dauern bis er sich im Frauenbereich eingefunden hat. Dennoch sind wir alle nach dem Wochenende voller Zuversicht. Nebst den vier Trainingseinheiten hatten wir auch eine Menge Spass und konnten dadurch einmal mehr den Teamgeist pflegen. In zwei Wochen geht es dann endlich los mit dem ersten internationalen Turnier in Wolfurt/AUT.
 
Mittwoch, 14.01.2009 - Das Jahr hat begonnen und das erste Trainingslager bereits vorbei..
Image In der Zeit vom 02 - 10. Januar weilte ich in Altenmarkt/AUT im Ausdauer- und Techniklehrgang. Mit internationalen Trainingspartnerinnen aus AUT und CZE hatte ich die erste Gelegenheit in diesem Jahr, die neu erlernten Techniken auszuprobieren und zu testen. Mit Christoph Feyer stand mir in dieser Zeit eine grosse Hilfe zur Seite und so konnten wir zahlreiche Stunden auf der Matte verbringen um die alten Fehler zu beseitigen und sie endgültig im alten Jahr zu lassen. Nebst den Technik- und Kampfeinheiten stand die tägliche Ausdauereinheit auf dem Programm, die in Form von Langlaufen absolviert wurde. So hatten wir auch da so einiges zu lachen, da ich gerade zu Beginn nicht immer eine gute Figur auf den Langlaufskiern gemacht habe;-) Nebst dem Training hatten wir die Gelegenheit im Team den traditionellen Ice-Trophy 2009, eine Eis-Rallye auf unserer Langlaufloipe zu besuchen und dadurch mal ein aussergewöhnliches Ereignis mitzuerleben.

(Weitere Bilder in der Bildergallery 2009)
 
Dienstag, 09.12.2008 - Es schneit, es schneit - Weihnachtszeit..
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Der Winter ist angebrochen und ich merke wie schnell die Zeit vergeht.. schon wieder Dezember und bald beginnt das neue Jahr und damit eine neue Saison für mich. Ein Neustart, der an kaum was der alten Ringerin Nadine mehr erinnern wird. Ich habe viel gearbeitet und hart trainiert. Ein grosses Stück des langen Weges liegt nun bereits hinter mir. Allen voran hat mein Körper darauf reagiert und einiges an Kraft zugelegt. Noch ist der Aufbaublock nicht abgeschlossen, doch die Werte sprechen nur Gutes und geben volle Zuversicht.

Nun trainiere ich bereits ein halbes Jahr intensiv mit Christoph Feyer an diesem Projekt und trainiere je nach Intensität der Wochen bis zu 6 Stunden täglich. Kraftraum, Velo oder Matte - Dies waren in der letzten Zeit meine häufigsten Standorte von Mittags bis Abends. Dies war und ist nur möglich dank eines tollen Arbeitgebers, der mir diese sportliche Freiheit ermöglicht. Es wäre gelogen wenn ich sagen würde, dass ich nun nicht langsam müde sei nach einem halben Jahr intensivem Krafttraining. Klar, die Trainingseinheiten lassen ihre Spuren, doch mit der Zeit habe ich gelernt Training und Erholung gut zu koordinieren und dem einen mal mehr und mal weniger Wichtigkeit zu schenken.

Nun.. lange Rede kurzer Sinn - ich fühle mich im Moment sehr gut und freue mich unheimlich auf den Wettkampfstart 2009. Einige der gesetzten Kraft-Ziele für Januar 2009 habe ich bereits vor vier Wochen beim letzten Krafttest erreicht, was mir meiner Arbeit nur Recht gibt. Die Werte steigen kontinuierlich, die Umfänge nehmen stets zu. Nun gilt es die letzen paar Wochen trotz physicher Müdigkeit durchzuhalten und nochmals für die letzte Phase alles zu geben, bevor ein paar ruhige und entspannte Weihnachtstage vor der Tür stehen.

Das Jahr 2008 ging für mich rückblickend mit einem schönen ersten Rang am Bayernpokal zu Ende, da der Länderkampf im November mangels Teilnehmer abgesagt wurde. Klar war der Bayernpokal sicherlich nicht das stärkstbesetzte Turnier, dennoch ein versöhnlicher Abschluss eines harten Jahres. Nun blicke ich auf ein ereignisreiches 2008 zurück, welches mir nebst Enttäuschungen und Verletzungen auch jede Menge Freude, Spass und neue Erfahrung bot.


Lasst mich zurückblicken..

Mit einer mühsamen, langen Schleimbeutel-Geschichte begann das Jahr nicht gerade mit den besten Voraussetzungen. Nach langem Hin und Her musste ich mir den Schleimbeutel in Knie, in einer für mich doch sehr ungünstigen Zeit operativ entfernen lassen, was ich heute als sehr guten Entscheid werte und mich eigentlich nur darüber ärgere, diesen Schritt nicht bereits früher gemacht zu haben. Bereits Ende 2007 begann ich in Lyss/Magglingen mit der Spitzensport-Rekrutenschule und wagte mich damit auf einen für mich noch unbekannten, neuen Weg. Die SpiSpo-RS erwies sich aber schnell als einzigartige Erfahrung und super Sache und so konnte ich über 18 Wochen lang mit anderen Spitzenathleten profesionell trainieren und mich für die Olympia-Qualiphase vorbereiten.

Die Verletzung warf mich allerdings schon zurück und so musste ich auf jegliche Ernstkämpfe vor der Europameisterschaft verzichten, was sich dann an meinem Einsatz auch bemerkbar machte. Anschliessend begann eine lange Phase um die hart umkämpften wenigen Olympia-Tickets mit den Vorbereitungen und den beiden Qualiturnieren in Canada und Schweden. Für mich waren dies rückblickend zu viele "Hammerturniere", mir fehlten ganz einfach die Erfolgserlebnisse, die ich an kleineren, weniger stark besetzen Turnieren hätte sammeln müssen, damit ich vom Kopf her frei hätte auflaufen können. Immerhin stieg ich nach der Operation gleich mit einer EM ins Porgramm, was ich heute so nicht nochmal tun würde. Doch die Zeit zu den Olympischen Spielen war knapp und liess dies anders nicht zu. Es ging hart auf hart und gab viele Enttäuschungen und Tränen - und auch ich war sicherlich ein wenig enttäuscht darüber, obwohl ich mich von Turnier zu Turnier steigern konnte. Am Ende hat es nicht gereicht, doch ich stand auf und sagte mir, dass ich in vier Jahren am gleichen Ort stehen werde und es DANN der richtige Zeitpunkt für mich sein wird. Dafür werde ich alles geben. Deshalb liess ich mir eine kurze Regenerationspause und begann dann zwei Wochen später bereits mit Christoph Feyer meinen neuen Weg in Richtung Zukunft..

Dieses Jahr hat mich doch ein wenig härter gemacht - doch ich begann auch zu begreifen, dass ich noch härter zu mir selbst sein muss um meine Ziele erreichen zu können. Das Frauenringen wird sich in den nächsten Jahren enorm weiterentwickeln. Es steht ein langer Weg bevor, dem ich meiner Leidenschaft treu bleiben werde, weil mir das Ringen mit jeden Tag neue Freude bringt..

Nun ist wieder ein Jahr vergangen und ich möchte mich auch an dieser Stelle wieder sehr herzlich bei allen Beteiligten aus meinem Umfeld für die tolle Unterstützung bedanken. Allen voran meinen lieben Eltern, meiner Familie, Freunden und Sponsoren, ohne die das Alles nicht möglich wäre. Alles tolle Menschen die mir viel Energie und Kraft geben. Danke!
 
Ich wünsche Euch allen in diesem Sinne frohe Festtage, eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit sowie ein paar ruhige und erholsame Wintertage..


Nadine
 
Montag, 26.10.2008 - Sieg am Bayernpokal in München
Image Vergangenes Wochenende bestreitete ich nach nun langer Wettkampf-Pause mein erstes Turnier in Deutschland. Ich nutzte den in Unterföhring ausgeführten "Bayernpokal" um die über lange Zeit erlernten Techniken anzuwenden und auszuprobieren. Dies gelang mir sehr gut und so konnte ich mich am Ende des Tages über gewonnenes Gold freuen. Meine Gegnerinnen hatte ich technisch alle gut im Griff.

Die Zeit seit meinem letzten Eintrag lief ansonsten eigentlich sehr gut. In der Regenerationswoche konnte ich meine Leistungen im Kraftbereich nochmals steigern, so dass ich meinem Endziel nun schon sehr nahe bin, was die Statistik der Kraftentwicklung auch zeigt. In der Vorwoche des Turniers wurde mein Trainingsprogramm aufgrund des Turniers etwas angepasst, so dass ich vom Kraftraum vermehrt wieder auf die Matte kam, um doch noch einige Ernstkämfe zu bestreiten bevor ich mich an den Wettkampf wagte. Leider verletzte ich mich am Montag am Knie, so dass ich den Rest der Woche aufs Training verzichten musste um am Wochenende wieder fit zu sein. Gut erholt konnte ich meine Ziele am Wettkampftag erreichen und mit Gold nach Hause fahren. Am Tag darauf stand dann auch gleich wieder ein kleines Lauf- und anschliessend ein Krafttraining auf dem Programm.

Nun ist Woche 43 auch schon wieder angelaufen und zwei harte Trainingstage liegen hinter mir. Nebst dem Krafttraining ist diese Woche der Schwerpunkt auf die Analyse der Kämpfe und die anschliessende Verbesserung im technischen Bereich gelegt. Nächste Woche wird dann wieder speziell auf Wettkampf ausgerichtet sein, da ich am Samstag 08. November mit dem Frauenkader beim traditionellen Länder-Vergleichskampf in Mühlenbach/GER am Start bin.

So wünsche ich Euch allen noch eine schöne und möglichst trockene, schneefreie Woche! 
 
Montag, 13.10.2008 - Erfolgreicher Rückblick auf eine anstrengende Woche..
Eine vollbepackte harte Trainingswoche liegt hinter mir. Nachdem der Umfang und die Intensität der Vorwoche nochmals um einiges gesteigert wurde, war mir klar, dass mich die letzte Woche vor der Regeneration speziell viel Energie kosten würde. So standen an einigen Tagen bis zu drei Einheiten auf dem Programm. Ich ging diszipliniert an die Sache ran und bereitete mich körperlich sowie auch mental für jedes einzelne Training vor. Nicht immer einfach nach einem geschafften Training alle Energie fürs nächste zu sammeln, um dort mit vollstem Einsatz wieder bereit zu sein. Ich beachtete dies als Aufgabe an mich selbst, mich für jedes Training vollstens zu konzentrieren und auf den Moment bereit zu sein. Nebst dem Sport achtete ich in dieser Woche besonders auf meinen Schlaf sowie die Erholung zwischendurch. Durch meine ideale Arbeitsanstellung am Morgen profitiere ich in diesem Bereich extrem und kann mich am Nachmittag optimal auf meine Aufgaben vorbereiten.

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 4-Wochen-Zyklus (Nach drei immer steigenden Trainingswochen kommt eine Erholungswoche)
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Da ich am Sonntag bereits meinen ersten Trainingstag mit Beinkrafttraining und einem Tennis-Spiel hatte, war der Montag für mich bereits ziemlich hart, obwohl es doch erst der Wochenanfang war. Nach einem Krafttraining und einem Techniktraining war ich dann auch schon ziemlich platt. Mit dem Dienstag stand mir jedoch der härteste Tag erst noch bevor. Nach einem mörderischen Beinkrafttraining kurz nach Mittag nahm ich mit einer kurzen Pause gleich die 90 Minuten Grundlagenausdauer auf dem Velo in Angriff. Umso schneller angefangen, umso schneller fertig, dachte ich;-) Da ich aber so unglaublich gerne Velo fahre kämpfte ich schon von Anfang an stark. Mit müden Beinen schaffte ich es aber trotzdem meinen Puls über die ganze Zeit zu halten und stieg nach 90min glücklich, mit leeren Beinen und einem schmerzenden Hintern vom Rad. Nach einer guten Verpflegung wartete danach noch das abschliessende Techniktraining auf mich. An diesem Abend legte ich mich mehr als nur müde ins Bett. Der freie Mittwoch ging dann mehr als nur schnell vorbei und so genoss ich das Solbad in Schönbühl zur Regeneration in vollen Zügen.

Der Donnerstag begann mit einem Rückenkrafttraining, einem anschliessenden Koordinationstraining mit Karin (siehe Bilder oben) und einem abschliessenden Clubringertraining. Das Koorditraining war einmal mehr klasse und so hatten wir wieder viel zu lachen. Am Freitag hiess es nochmals alle Energie sammeln für die letzen beiden Trainings auf der Matte und im Kraftraum. Mit einem müden Trainingsgefühl aber guter mentaler Arbeit schaffte ich es dennoch meine Beine ein letztes Mal ans totale Limit zu befördern, so dass ich danach froh war, nicht mehr viel laufen zu müssen. 

Der Samstag bedeutete dann endlich frei, doch ganz so ohne Ringen geht es dann doch nicht. Am Abend stand ein heisser Kampf zwischen der RS Sense und dem RingClub Belp auf dem Programm. Die Begegnung endete mit 22:17 für den RingClub Belp. Beim anschliessenden Gönnerabend der RS Sense liessen wir es uns dann noch bis zu später Stunde bei gemütlichem Beisammensein gut gehen. Am Sonntag stand für mich dann der wirkliche letzte Trainingstag an. Doch bei diesem wunderschönen Wetter empfand ich das zweistündige Tennis-Spiel mehr als eine Art Entspannung als Belastung. Gibt es doch nicht Schöneres als bei strahlender Sonne was Gutes für den Körper zu tun. Alles schien gut. Doch das Krafttraining zum Ende des Tages ist nun schuld daran, dass ich in der nun verdienten Regenerationswoche meine Arme wegen Muskelkater einige Tage kaum mehr heben werde:-) Auf eine erholsame und gute Woche!
 
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